Entstehung
Wie entsteht es
( Ätiologie ) ?



Traumatisch: In manchen Fällen liegt die Ursache auf der Hand. Beispielsweise wenn das Schultergelenk wochen- und monatelang geschont wurde, infolge von Schmerzen - oder durch eine notwendige Ruhigstellung in einem Schulterverband. Auch nach Knochenbrüchen im Schulterbereich kann es mechanisch und / oder schmerzbedingt zu einer Einsteifung des Schultergelenkes kommen.

In der Mehrzahl der Fälle ist die Schultersteife aber "idiopathischer" bzw. "primärer" Natur. Das bedeutet, dass man den Auslöser / die Ursache nicht kennt. Derartige Schultersteifen werden beispielsweise bei Zuckerkranken ( Diabetikern ) oder nach grossen Operationen beobachtet. Ansonsten treten Schultersteifen einfach spontan auf. Die genaue Ursachenkette ist in all diesen Fällen bis heute unklar.

Es scheint sich derart zu verhalten das bestimmte Personengruppen anfälliger für die Entwicklung einer Schultersteife sind.





Schultererkrankungen, wie die Tendinosis calcarea, das Impingement oder Rotatorenmanschettenrisse, können durch Schmerzen, die sie in der Schulter verursachen zu einer sekundären Schultersteife führen. Es ist also zuerst ( primär ) die Schultererkrankung da und anschliessend entwickelt sich nachfolgend ( sekundär ) - infolge Schmerzen und Schonhaltung - die Schultersteife. Sekundäre Schultersteifen trifft man sehr häufig an.

Auch nach Infektionen der Schulter entwickeln sich regelmässig, deutliche und hartnäckige, Schultersteifen.

Ein Schulterverschleiss ( Omarthrose ), der im Anfang eher schmerzhaft ist, geht im Laufe der Zeit mit einer immer grösser werdenden Bewegunsgeinschränkung und Schultersteife einher.
Die Schultersteife bei den Schulterinfektionen und dem Verschleiss ( Omarthrose ) ist eine sekundäre Schultersteife.

Meistens entsteht die Schultergelenksteife im mittleren Lebensalter.