Prognose:
Die primäre Schultersteife ist eine selbstlimitierende Erkrankung. D.h. sie heilt von selbst aus. Dabei gibt es mehrere Besonderheiten zu beachten:
1. Das Ausheilen dauert regelmässig mehrere Jahre.
2. Das nach einigen Jahren dauerhaft zurückbleibende Bewegungsdefizit der Schulter ist unterschiedlich ausgeprägt. In anderen Worten: Es gibt Patienten bei denen sich die primäre Schulterstefe, bis auf etwas Restdefizit, weitgehend zurückbildet und es gibt Patienten die dauerhaft, ihr Leben lang, deutlichere Bewegungseinschränkungen der Schulter zurückbehalten.
3. Die Medizin hat bis heute keine Prognoseparameter anhand derer man vorher absehen kann, wie das langfristig verbleibende Bewegungsdefizit sein wird.
Die primäre Schultersteife ist eine selbstlimitierende Erkrankung. D.h. sie heilt von selbst aus. Dabei gibt es mehrere Besonderheiten zu beachten:
1. Das Ausheilen dauert regelmässig mehrere Jahre.
2. Das nach einigen Jahren dauerhaft zurückbleibende Bewegungsdefizit der Schulter ist unterschiedlich ausgeprägt. In anderen Worten: Es gibt Patienten bei denen sich die primäre Schulterstefe, bis auf etwas Restdefizit, weitgehend zurückbildet und es gibt Patienten die dauerhaft, ihr Leben lang, deutlichere Bewegungseinschränkungen der Schulter zurückbehalten.
3. Die Medizin hat bis heute keine Prognoseparameter anhand derer man vorher absehen kann, wie das langfristig verbleibende Bewegungsdefizit sein wird.
Die Prognose der sekundären Schultersteife ist stark von der zugrundeliegenden Erkrankung und deren Beseitigung abhängig. Liegen z.B. ein Impingement oder eine Kalkablagerung zugrunde und werden beseitigt, bildet sich die durch Schmerz und Schonhaltung der Schulter entstandene Schultersteife fast vollständig zurück. Obwohl das Monate in Anspruch nehmen kann, ist die Prognose gut.
Liegen der sekundären Schultersteife z.B. eine Schulterinfektion oder Brüche der Schulterknochen ( eine sog. postraumatische oder postinfektiöse Schultersteife ) zugrunde, ist die Prognose schlecht. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, daß dauerhaft eine deutliches Bewegungsdefizit verbleiben kann. In diesen Situationen sind frühzeitiges Handeln und eine hohe Behandlererfahrung notwendig.